Über

Wer ich bin - gute Frage. Bin nicht sonderlich erfahren im Umgang mit dem netbook, weswegen ich diese Vorstellung nun zum zweiten Mal schreibe, was die Sache nicht besser macht. Ich interessiere mich für das Leben der Menschen und ihr Wesen, und über die Merkwürdigkeiten und sonstigen Aufreger schreibe ich auch, was ich lese oder mir begegnet. Und ich hoffe, dass es noch mehr neugierige Menschen wie mich gibt, die meine Kommentare zu unserer Welt lesen und ihrerseits kommentieren.

Alter: 67
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
war ich entschlossen, gluecklich zu werden. Im Grossen und Ganzen habe ich das auch geschafft.

Wenn ich mal groß bin...:
Dafuer ist es zu spaet - ich wachse nicht mehr.

In der Woche...:
ist jeden Tag was los und am Wochenende auch - was sonst?

Ich wünsche mir...:
dass die Dummheit nicht dauernd so aufdringlich siegt und die Leute kapieren, dass viele Daten nicht automatisch klug machen. Denken ist eine feine Sache.

Ich glaube...:
dass die Welt ein besserer Ort werden kann, wenn jeder Einzelne sich jeden Tag anstrengt, ein guter Mensch zu sein.

Ich liebe...:
meine Familie und das Leben.

Man erkennt mich an...:
meiner Sturheit.

Ich grüße...:
jeden, den ich kenne und manchmal auch Fremde, die mir sympathisch sind.



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Blog

Kreise

Über was man doch alles beim Radiohören stolpern kann!  Die meisten Menschen sind anscheinend so beschaffen, dass sie sich dann am wohlsten fühlen, wenn sie zu einer Gruppe, einer geschlossenen Gesellschaft gehören. Das scheint der Idealzustand zu sein: "Mir san mir!" - trifft nicht nur auf die Bayern zu. -        Stufe 2: Von außen kommen Fremdlinge, die man misstrauisch beäugt und irgendwann, wenn sie sich anpassen, mehr oder weniger aufnimmt, vielleicht sogar in die besseren Kreise. Aber man vergisst nie, dass es Zugereiste sind - so geschehen bei den Flüchtlingen und Vertriebenen nach 1946 in Deutschland West. - Stufe 3: Wenn die ehemals Zugereisten ihre Sprache als private Zweitsprache behalten, passiert es immer wieder, dass sie angefeindet, angegriffen, aus dem Land gejagt oder gleich umgebracht werden. Wenn zur anderen Sprache auch noch kulturelle Eigenheiten, wirtschaftlicher Erfolg (der Neid hervorruft) oder womöglich anderes Aussehen kommen, ist die Katastrophe für die Anderen nur eine Frage der Zeit. Nicht nur Sinti, Roma und Juden können davon Lieder singen. -                                  Stufe 4: "Wir machen die Grenzen dicht!" Platz 1 der missbrauchten Metaphern: "Das Boot ist voll." Hat nur bei den Chinesen  halbwegs funktioniert - aber um welchen Preis für all die verschiedenen Völker, die schon immer in diesem Riesenreich lebten! Oder möchten Sie heute als Chinese in einer Kleinstadt fernab der sich international gebenden Metropolen leben? Oder als US-Amerikaner in einem little town im Mittleren Westen? Die geistige Inzucht ist überall die gleiche, ob in einem entlegenen Alpendorf, einem Kaff in Brandenburg oder einem kleinen Nest in Pakistan. -                                         Stufe 5: Wenn gar nichts mehr hilft gegen die Zudringlichkeit der Menschen außerhalb, wenn man ihr Anderssein nicht mehr ertragen kann, selbst wenn sie einem nur via Medien und Produkte auf die Pelle rücken, dann hilft nur eins: Man muss die eigene Lebensart exportieren, die Anderen gleich machen - und sei es mit Gewalt. So zu besichtigen in den national befreiten Zonen Deutschlands oder im nicht nur Nahen Osten. Ob dabei "das Blut" oder der angerufene Gott der Maßstab aller Dinge ist, spielt eigentlich keine Rolle: Der mördeerische Wille, die Anderen auszumerzen wegen ihrer Abweichung, ihres Fremdseins, ist immer gleich.                                           Willkommen im 21. Jahrhundert der verbrieften  menschlichen Barbarei!

3.5.15 12:26, kommentieren

Tag der Arbeit

Mal wieder 1. Mai. Ich warte auf den Tag, an dem alle Frauen in Deutschland, die für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen als die Männer, sich in einer Sternfahrt aufmachen zum Ministerium für Arbeit in Berlin, und mit ihnen all die Minijobber, die mit Hartz IV aufstocken müssen, damit sie überhaupt leben können von ihrer Hände Arbeit. Und auch die unfreiwillig Teilzeitbeschäftigten, die gegebenenfalls zwei Arbeitsstellen brauchen, um sich eine eigene Wohnung leisten  zu können, sollten sich ihnen anschließen und dazu all die jungen Paare, die nicht wissen, wann und wie sie Kinder bekommen und aufziehen sollen, wenn der Lohn beider potentiellen Eltern gerade mal reicht, um selber ohne Extras wie Zukunftsvorsorge über die Runden  zu kommen. Und dann sollten alle zusammen demonstrieren und zeigen, dass der 1. Mai nicht den Gewerkschaften allein gehört - und das jedes Jahr aufs Neue, bis die Politiker begreifen, dass die Geduld ihres Volkes, das doch der Souverän sein soll, nicht unbegrenzt belastbar ist. Ja, das wäre schön...

1.5.15 18:12, kommentieren